Mürbteig-Bananen-Kugeln

Ähnlich wie bei den Apfelkuchenpralinen, lässt sich Mürbteig natürlich auch mit anderen Obstsorten befüllen. Je nach Härte des Obstes muss es vorher gedünstet werden, wie bei den Äpfeln, oder kann roh verwandt werden, zum Beispiel bei reifen Bananen.

Mürbteigpralinen mit Bananenfüllung Für die Bananenfüllung reicht es, das Obst kleinzuschneiden und die Stücke mit Teig zu ummanteln. Das Ergebnis erinnert an den Nachtisch, der oft in chinesischen Lokalen gereicht wird, unterscheidet sich jedoch im Teig und hat in dieser Version mehr Ähnlichkeit mit einem gefüllten Keks. Die Pralinen auf dem Bild haben diesmal keine Eigelbglasur, der Effekt ist gleich ein ganz anderer.

Kuchenpralinen

Aus Mürbteig, der mit einer Füllung für Obsttorten versehen wird, lassen sich köstliche kleine Kugeln formen, die auch bei Personen beliebt sind, die aus welchen Gründen auch immer keine Schokolade konsumieren.

Die Füllung für Apfelkuchenpralinen wird wie folgt hergestellt:

Kleingeschnittene Äpfel, etwas Zucker, etwas Butter und einige Sultaninen dämpfen. Nach Geschmack Mandeln, Zimt oder Vanillezucker hinzugeben und abkühlen lassen.

Pralinen mit Apfelfüllung Kleine Teile des kalten Mürbteigs abtrennen, flach drücken, mit etwa zwei gedünsteten Apfelstückchen füllen und zur Kugel verschließen. In der Hand rollen und bei Bedarf mit Eigelb bestreichen. Durch das Eigelb werden die Pralinen glänzend, Einfluss auf den Geschmack hat es nicht. Sie werden bei mittlerer Hitze gebacken, bis sie leicht Farbe annehmen.

Die Pralinen schmecken warm zu Vanilleeis vorzüglich, aber auch als kaltes Mitbringsel erfreuen sie schokoladenverachtende Gastgeber. Sie lassen sich schön in einer Pralinenschachtel anrichten und sorgen garantiert für einen unkonventionellen Kuchenersatz.

Das Rezept lässt sich je nach Geschmack leicht abwandeln!

Mürbteig

Mürbteig wird ohne Triebmittel wie Hefe oder Backpulver hergestellt und geht daher nicht auf. Er muss kalt verarbeitet werden, sonst lässt er sich schlecht handhaben. Wenn er zu sehr klebt, ist er entweder nicht kalt genug, oder es fehlt etwas Mehl.

Eine Menge Mehl wird mit etwas weniger als der Hälfte an Zucker und mit etwas mehr als der Hälfte an Butter und einem Ei pro 300g Mehl verknetet. Eine Prise Salz und Geschmackszutaten nach Wahl verbessern das Rezept. Geschmackszutaten können zum Beispiel Vanillezucker oder Zitronenschale sein.

Nach dem Kneten muss der Teig für mindestens eine halbe Stunde kalt gestellt werden. Er wird je nach Weiterverarbeitung in die richtige Form gebracht, gegebenenfalls nochmals kalt gestellt, und dann bei mittlerer Hitze gebacken, bis er leicht Farbe annimmt.